Schneewinter!

Schneewinter!

Schneewinter!

Schnee ist hübsch, macht unsere Wintertage heller und schützt die Pflanzen und den Boden vor zu starker Frosteinwirkung. Tagelang waren alle Erdbeeren im Topf, das Laub im Hochbeet und sogar hier die Blütenstände der Rispenhortensien mit weißen Häubchen bedeckt.

Jetzt schmilzt der Schnee langsam und füllt die Grundwasservorräte auf. Und bald kommen die ersten Schneeglöckchen unterm Kirschbaum ans Licht.

 

Gut zugedeckt: Mulch

Gut zugedeckt: Mulch

Gut zugedeckt: Mulch

Unter einer Schicht aus Laub, Stroh, Grünschnitt oder Wolle überwintert das Bodenleben besonders gemütlich:
Weder Starkregen noch Wind oder Frost dringen ungebremst in den Boden ein. Die kleinen, unzähligen Lebewesen, die den Humus für deine Gartenpflanzen herstellen, werden hier im Frühling gut ausgeschlafen wieder an die Arbeit gehen, unterirdische Städte und Stämme ihrer vielen Arten gründen und deinem nächsten Gartenjahr einen duftigen, flauschigen Boden bereiten.
Saatgut

Saatgut

Saatgut

Saatgut

Jetzt schon Schätze sichten: Was hast du in Tütchen, Gläsern und Packungen an Saatgut? Wie alt ist das? Brauchst du es noch? Was möchtest du nächstes Jahr anbauen?
Saatgut sortieren macht Spaß: In der Vorstellung fühlt man schon jetzt die weiche Erde, nascht Zuckerschoten und erfrischende Gurken oder steckt sich sonnenwarme Cocktaitomaten in den Mund.
Schreib dir am besten gleich einen Einkaufs- oder Bestellzettel. Dann kannst du schon im Januar anfangen, auf deiner warmen Fensterbank Chilis und die ersten Kohlrabi auszusäen.

Gärtnern hilft!

Gärtnern hilft!

Gärtnern hilft!

Gärtnern hilft. Demokratie auch!
Es ist grau draußen. Manchmal bist du vielleicht mutlos, machst dir Sorgen um private und gesellschaftliche Dinge oder die Zukunft der Erde.
Gärtnern hilft, wieder ins Gleichgewicht zu kommen: Mit den Händen in der Erde und dem Kopf im Himmel.
Setz deine Kraft klug ein: Für eine starke, demokratische Zivilgesellschaft, die uns allen gut tut. Setz dich auseinander mit anderen Menschen und Meinungen. Sage und schreibe ehrlich und respektvoll, was Du denkst. Lies wissenschaftlich fundierte Qualitätsmedien und höre echten Menschen zu!
And work like you don’t need the money: Ehrenamt tut auch dir selber gut. Wir sind alle vernetzt.
gekaufte Blumen

gekaufte Blumen

gekaufte Blumen

Ausnahmsweise: Chrysanthemen und Erika statt Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Natürlich braucht man Blumen nicht so dringend wie Lebensmittel. Manche Leute brauchen keine, aber manche umgeben sich ständig damit. Der Blumenhandel soll erstaunlich unabhängig davon sein, wie viel Geld oder Sorgen jemand hat: Die Lust, etwas Lebendiges und Blühendes um sich zu haben oder jemandem mit Blumen eine Freude zu machen, ist uns oft die Ausgabe wert. Mir auch, und ich freue mich, ausnahmsweise die buntesten Blumentöpfe, die es im Markt gab, auf meiner Treppe und im Bürgermeisterhof e.V. in der Innenstadt von Salzwedel leuchten zu lassen. Der Herbst ist schon grau genug!
Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi ist ein enger Verwandter des Chinakohls. Ausgesät Ende Juli oder Anfang August, wird er im September erntereif. Pak Choi baue ich in Schneckenkragen und unter Insektenschutznetz an, da er vielen Schmetterlingsraupen und Kriechtieren gut schmeckt. Lecker ist das „kleine weiße Gemüse“ (deutsch für den kantonesischen Begriff siu bok choy) gedünstet oder angebraten zu Reis mit Erdnuss-Sauce oder Räuchertofu.