gekaufte Blumen

gekaufte Blumen

gekaufte Blumen

Ausnahmsweise: Chrysanthemen und Erika statt Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Natürlich braucht man Blumen nicht so dringend wie Lebensmittel. Manche Leute brauchen keine, aber manche umgeben sich ständig damit. Der Blumenhandel soll erstaunlich unabhängig davon sein, wie viel Geld oder Sorgen jemand hat: Die Lust, etwas Lebendiges und Blühendes um sich zu haben oder jemandem mit Blumen eine Freude zu machen, ist uns oft die Ausgabe wert. Mir auch, und ich freue mich, ausnahmsweise die buntesten Blumentöpfe, die es im Markt gab, auf meiner Treppe und im Bürgermeisterhof e.V. in der Innenstadt von Salzwedel leuchten zu lassen. Der Herbst ist schon grau genug!
Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi (Brassica rapa subspecies sinensis)

Pak Choi ist ein enger Verwandter des Chinakohls. Ausgesät Ende Juli oder Anfang August, wird er im September erntereif. Pak Choi baue ich in Schneckenkragen und unter Insektenschutznetz an, da er vielen Schmetterlingsraupen und Kriechtieren gut schmeckt. Lecker ist das „kleine weiße Gemüse“ (deutsch für den kantonesischen Begriff siu bok choy) gedünstet oder angebraten zu Reis mit Erdnuss-Sauce oder Räuchertofu.
Weintraube ‚Muscat Bleu‘ (Vitis vinifera)

Weintraube ‚Muscat Bleu‘ (Vitis vinifera)

Weintraube ‚Muscat Bleu‘ (Vitis vinifera)

Am Sichtschutz zum Nachbarn reifen schon die Weintrauben der Sorte ‚Muscat bleu‘. Die Sorte hat das ganz besondere Muskat-Aroma, das ich bei blauen Weintrauben superlecker finde, da es diese Würze mit der Säure einer herben Schale und der fruchtigen Süße des Fruchtfleisches vereint. Früher, als ich bei der Weinlese im Weingut Schwarz in Stuttgart gearbeitet habe, wurden die Muskat-Trollinger Trauben auch immer bevorzugt zum Rohverzehr geschnitten.
Mein Weinstock hat gelitten unter dem sehr regenreichen Sommer, die Blätter werden schon gelb.
Weinreben tragen am besten, wenn du sie sehr streng und häufig schneidest. Ich lasse immer nur zwei junge Triebe vom Vorjahr stehen, biege sie zu einer flachen V-Form am Spalier und lasse hier die Neutriebe mit den Trauben hochwachsen. An den Spitzen stutze ich im Sommer alle zwei Wochen, das sind die sogenannten Laubarbeiten im Weinbau.
Weintrauben sind sehr lecker und gesund. Natur-Traubenzucker gibt sofort Kraft!
Chili (Capsicum annuum) 

Chili (Capsicum annuum) 

Chili (Capsicum annuum) 

Chilis oder Peperonis sind wie süße Gemüsepaprika Pflanzen der Art Capsicum annuum. Chilis nehmen aber weniger Platz ein als die „Süßen“, wachsen auch auf kleinem Raum und bringen mit ihrer Schärfe viel Aroma in deine Küche! 

Diese ‚Lila Luzi‘ auf dem Bild ist eine Prachtpflanze und besonders zierend mit ihren von Grün über Lila und Orange zu Rot abreifenden Früchten. Wenn du Chilis zum Trocknen als Chilipulver anbauen willst, eignet sich die rotfrüchtige Sorte ‚Cayenne‘ besser. Chilis begnügen sich mit einem Topf um die 20 Liter, wenn du sie zusätzlich ab und zu flüssig düngst. 

Minze

Minze

Minze

Mentha piperita ist als Zusatz zu Kräuterteemischungen, zu Cocktails oder in kaltem Wasser köstlich, besonders die ‚Marokkanische Minze‘. Im Topf ist sie relativ hungrig und hätte am liebsten alle sechs Monate frische Erde. Manchmal vertröste ich sie mit Flüssigdünger für Blumen, was sie sofort mit frischem Austrieb beantwortet. Minze steht gerne halbschattig und mag es feucht.

Tomaten – das Lieblingsgemüse

Tomaten – das Lieblingsgemüse

Tomaten – das Lieblingsgemüse

Lycopersicon esculentum: Das beliebteste Gemüse ist meistens rot und lecker, und roh oder verarbeitet fast schon ein Grundnahrungsmittel. Sonnenwarme Tomaten aus dem eigenen Garten, am Strauch gereift, sind unerreichbar aromatisch.

Die Sortenvielfalt der Tomaten führt bei manchen Menschen zur Sammelleidenschaft. Meine Favoriten sind ‚Zuckertraube‘, ‚Ruthje‘ (gezüchtet in Oldendorf bei Bremen 1996 von Ulrike Behrends, während ich meine Lehre dort machte), ‚Vessenij Michurinski‘ und die französische ‚Andine Cornue‘ als Erinnerung an die Normandie.

Wenn möglich, setze Tomaten immer an eine Stelle, wo die Blätter möglichst wenig Regen abbekommen, und gieße nur auf die Erde.