Purpur-Prunkwinde (Ipomea purpurea)

Purpur-Prunkwinde (Ipomea purpurea)

Purpur-Prunkwinde (Ipomea purpurea)

In einem großen Blumentopf vor dem Küchenfenster habe ich vier Pflanzen dieser samtigen, lila Trichterblumen gesetzt. Die Pflanze klettert in Windeseile an allem hoch, was sich ihr bietet und öffnet je nach Wetter und Tageszeit immer neue, tiefviolette Blüten.
Diese sind kurzlebig, aber bieten fast täglich neue Anblicke. Verwandt sind Prunkwinden übrigens mit den Süßkartoffeln, die ähnlich schöne Blätter und meist rosafarbene Blüten entwickeln. Die Samen der Prunkwinde sind giftig und werden von besonders experimentierfreudigen oder leichtsinnigen Menschen als halluzinogene Drogen benutzt. Ich nutze sie lieber zur Aussat der hübschen Kletterpflanzen! Die Prunkwinde sät sich auch gerne selber aus, überrascht dann an ungeplanten Stellen und sucht sich ihren Weg an den Stängeln anderer Pflanzen hinauf…
Sommer-Blumen

Sommer-Blumen

Sommer-Blumen

Von meinem Nachbarn habe ich, als er zu alt für die Pflege wurde, ein kleines, rundes Rosenbeet übernommen. Ich weiß die Sorten nicht und lerne die Pflanzen nach und nach kennen: Eine ist so hoch wie ein Baum und streckt rosa Prachtstücke in den Himmel, eine macht zarte, weiche Triebe mit reinweißen Blüten, ein Hochstamm duftet wunderbar in purpur. Diese hier habe ich heute entdeckt, vielleicht ist es die „Aquarell“ von Rosen Tantau? Die Rosen mussten sich wahrscheinlich auch erst an mich gewöhnen, da sie vorher sehr stark geschnitten wurden und mit Blaukorndünger und ohne Mulch auf der Erde lebten. Sie sehen ganz zufrieden aus mit ihrem leichten Rückschnitt um 1/3 im März, und viel Laub, Schafwolle und Kompost.
Rosenzeit! (Rosa)

Rosenzeit! (Rosa)

Rosenzeit! (Rosa)

Von meinem Nachbarn habe ich, als er zu alt für die Pflege wurde, ein kleines, rundes Rosenbeet übernommen. Ich weiß die Sorten nicht und lerne die Pflanzen nach und nach kennen: Eine ist so hoch wie ein Baum und streckt rosa Prachtstücke in den Himmel, eine macht zarte, weiche Triebe mit reinweißen Blüten, ein Hochstamm duftet wunderbar in purpur. Diese hier habe ich heute entdeckt, vielleicht ist es die „Aquarell“ von Rosen Tantau?
Die Rosen mussten sich wahrscheinlich auch erst an mich gewöhnen, da sie vorher sehr stark geschnitten wurden und mit Blaukorndünger und ohne Mulch auf der Erde lebten. Sie sehen ganz zufrieden aus mit ihrem leichten Rückschnitt um 1/3 im März, und viel Laub, Schafwolle und Kompost.

Spinat im Hochbeet (Spinacia oleracea)

Spinat im Hochbeet (Spinacia oleracea)

Spinat im Hochbeet (Spinacia oleracea)

In meinem Hochbeet ist eine schöne, quietschgrüne Reihe Spinat erntereif. Gesät Ende März, schneiden wir ihn jetzt Stück für Stück ab und essen ihn im Salat, in Blätterteigtaschen oder auf Pizza. Spinat passt gut als frühe Reihe (Aussaat ab Ende Februar möglich) zwischen andere Gemüse. Er durchwurzelt den Boden tief und hinterlässt ihn schön krümelig für die nächsten Leckereien.

Radieschen im Hochbeet (Raphanus sativus)

Radieschen im Hochbeet (Raphanus sativus)

Radieschen im Hochbeet (Raphanus sativus)

Im Hochbeet reifen die ersten Radieschen! Ich hatte sie seit der Aussaat unter einem Insektenschutznetz, so bekommen diese Mini-Rettiche keine Maden Durch das Netz sind sie auch etwas geschützt, so dass das Gemüse ein wenig zarter ist als reine Freilandkulturen.
Die Radieschen hatte ich wegen eines (sehr schönen und langen) Urlaubs erst Ende März ausgesät, man kann sie eigentlich schon Ende Februar ins Hochbeet säen und hat dann etwas früher was davon. Ganz wichtig ist bei Radieschen das Vereinzeln: Jedes braucht mindestens zwei Zentimeter Platz in der Reihe, mehr ist immer besser.
Im Hochbeet ernte ich auch bereits Spinat, frische Triebe von Oregano und Winterheckenzwiebel und eine gepflanzte Petersilie. Diese Supermarktpflanze hat den Umzug ins Freie tatsächlich überlebt. Und es wachsen kleine Erbsen am Rankgerüst, junge Möhren sowie Jungpflanzen von Winterlauch und Rosenkohl, die ich später in den Schrebergarten verpflanzen will. Lecker!

Frühling und Wilder Wein

Frühling und Wilder Wein

Frühling und Wilder Wein

Frühling! So langsam kommen überall Blättchen, Blüten und frisches Grün ans Licht. Der Wilde Wein (Parthenocissus) treibt Blattknospen an der Sichtschutzwand, bald wird diese unkomplizierte und vogelfreundliche Kletterpflanze wieder für frische grüne Flächen neben den Garagen sorgen. Nachts hat der Regen die kleinen Aussaaten im Hochbeet gegossen, und am Rand vom Parkplatz blühen kleine Tulpen.
Denn „das schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht“ (Der Ursprung des Zitates ist umstritten; es wird häufig Jean Paul zugeschrieben)